Berufsorientierung

Übersicht Berufsorientierung 2. Halbjahr 2021 


Berufsorientierungskonzept
der Haupt- und Realschule Twistringen 

(Stand 29.09.2020) 

1. Einleitende Worte 

Schule, aber was kommt danach? Viele Schülerinnen und Schüler1 stellen sich diese Frage schon während ihrer Schulzeit und haben nach Beendigung ihrer Schullaufbahn noch keine genauen Vorstellungen, welcher Beruf der richtige für sie ist bzw. was die verschiedenen Berufszweige bieten oder verlangen. Daher zielen Bundesagentur für Arbeit und Kultusministerkonferenz darauf ab,dass alle jungen Menschen bestmöglich Kompetenzen aufbauen, ihre Talente entfalten und am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können.2 Es ist also unabdingbar, den Schülern so früh wie möglich eine Berufswahlvorbereitung anzubieten, damit diese zum Ende ihrer schulischen Laufbahn klare und realistische Vorstellungen besitzen und somit die erforderlichen Entscheidungen für ihre berufliche Zukunft treffen können.3 In diesem Zusammenhang hat die Haupt- und Realschule Twistringen in Zusammenarbeit mit der Berufsberatung ein Konzept entwickelt, welches inhaltlich darauf abgestimmt ist, die Schüler unserer Schule in ihrem Berufswahlprozess begleiten und unterstützen zu können. 

2. Ausgangsbedingungen 

Die Haupt- und Realschule Twistringen ist eine Schule im ländlichen Raum. Derzeit besuchen 422 Schüler unsere Schule. Die Region Twistringen ist geprägt von landwirtschaftlichen, handwerklichen, industriellen und dienstleistenden Betrieben und bietet den Schülern ein breit gefächertes Ausbildungsangebot. Seit mehreren Jahren ist zu beobachten, dass nur wenige Schüler des 9. Jahrgangs der Hauptschule sofort eine Ausbildung anstreben. Ein großer Anteil besucht die 10. Hauptschulklasse, um unter anderem einen Realschulabschluss zu machen, und schlägt erst anschließend einen Berufsweg ein bzw. besucht eine weiterführende Schule. Dieser Trend, dass die Schüler den Besuch der 10. Klasse zunächst bevorzugen, ist möglicherweise auf die Unschlüssigkeit bezüglich ihrer beruflichen Zukunft zurückzuführen. 

Bei den Realschülern ist feststellbar, dass etwa ein Drittel nach ihrem Realschulabschluss eine Ausbildung absolviert. Ein Viertel möchte höher qualifizierte Schulabschlüsse erzielen, die übrigen Schüler besuchen häufig die Berufsfachschule, weil sie vermutlich ebenfalls ihren Berufsweg noch nicht gefunden haben. Angesichts dieser beschriebenen Entwicklungen ist es mehr denn je wichtig, Schülern eine vernünftig angelegte Berufsorientierung und Berufsberatung zu geben. 

3. Zielsetzung  

Basierend auf den Handlungsfeldern (H)4 und den Kompetenzen „Fachwissen“, „Erkenntnisgewinnung“ und „Beurteilung/Bewertung“5 hat sich die Haupt- und Realschule Twistringen als Ziel gesetzt, den Schülern über mehrere Jahre berufliche Orientierungshilfen zu bieten.  

Dabei sollen die Schüler zum einen ihr Fachwissen über regionale und überregionale Wirtschaftsthemen erhalten, erweitern und vertiefen. Die Schüler machen sich wirtschaftliche Probleme bewusst und setzen sich gezielt damit auseinander. Außerdem wird fächerübergreifend über die Grundlagen der Berufswahlentscheidung informiert. Darüber hinaus ist für die Schüler von großer Bedeutung mit einer gefestigten Persönlichkeit zielsicher den eigenen beruflichen Weg finden zu können. Hierbei ist es erforderlich, dass die Schüler ihre Fähigkeiten, Fertigkeiten und Interessen erkennen und damit umzugehen lernen. Zudem müssen ihnen über Praktika, Praxistage oder andere betriebliche Kontakte verschiedene Berufsfelder bzw. Berufswege aufgezeigt werden, um entsprechend ihrer Fähigkeiten und Neigungen passende Berufe auszuwählen, aber auch Alternativen dazu zu finden. Letzteres findet vor allem über Beratungsgespräche statt. Schließlich sollen die Schüler in der Lage sein, Entscheidungen in Bezug auf ihre Berufswahl oder auf eine weitere schulische Ausbildung sicher und längerfristig zu treffen. Dies kann nur über reale Einblicke in die Arbeitswelt gelingen. 

4. Begleitung des Berufsfindungsprozesses unserer Schüler 

Unsere Schüler werden auf ihrem Weg in das Berufsleben von verschiedenen Fachkräften tatkräftig unterstützt. Neben den Klassen- und Fachlehrern begleitet unsere Schulsozialarbeiterin Frau Schortje bei Bedarf den individuellen Findungsprozess. Unterstützung erhält das interne Schulteam auch von Fachlehrern des BBZ (Praxistage), von Herrn Segelhorst von der Agentur für Arbeit oder von diversen Bewerbungstrainern außerschulischer Organisationen. Einen sehr wichtigen Stellenwert nehmen vor allem die Erziehungsberechtigten ein. Ein erfolgreicher Berufsfindungsprozess unserer Schüler kann nur mit Unterstützung der Familien erfolgen.  

Auch unsere Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf werden bei uns bestmöglich in ihrem Berufswahlprozess unterstützt. Die Schüler nehmen in der Regel (Ausnahme sonderpädagogischer Unterstützungsbedarf „geistige Entwicklung“) an allen berufsorientierenden Maßnahmen im Klassenverbund teil. Darüber hinaus werden sie in Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit (Reha Team) von unseren Förderlehrkräften in ihrem Findungsprozess begleitet. 

5. Praktische Umsetzung der Ziele 

5.1 Fachunterricht an der Haupt- und Realschule (H1/H2/H3/H7) 

In beiden Schulformen erhalten die Schüler grundlegende Kenntnisse über die Arbeits- und Wirtschaftswelt. Themen wie „Unternehmen, soziale Marktwirtschaft, Preisbildung, Lohnformen, Berufsfelderund insbesondere die Thematik „Der regionale Wirtschaftsraum Twistringen“ werden im Wirtschaftsunterricht behandelt. In der Hauptschule wird bereits im 7. Schuljahr, in der Realschule ab der 8. Klasse das Fach Wirtschaft erteilt. Gearbeitet wird nach einem schuleigenen Arbeitsplan, aufbauend auf dem Niedersächsischen Kerncurriculum des Faches Wirtschaft. 

Zusätzlich wählen die Schüler der Realschule ab Klasse 9 zwischen den Profilkursen Wirtschaft sowie Gesundheit und Soziales. Hier vertiefen die Schüler Themen aus dem Regelunterricht und lernen verschiedene Berufsfelder kennen (siehe Kooperationen mit Gemüse Meyer und Best 3). Außerdem erhalten die Schüler einen Einblick in die Vermögensberatung durch Frau Löhmann von der Deutschen Vermögensberatung, die gleichzeitig Vorsitzende unseres Fördervereins ist. 

Des Weiteren werden die Schüler im Unterricht intensiv auf ihre Praktika vorbereitet. In Kooperation mit den Lehrkräften der Fächer Deutsch und Informatik werden Bewerbungsschreiben und der tabellarische sowie der handgeschriebene Lebenslauf geübt. Auch werden Hilfen bei der Auswahl von Praktikumsplätzen gegeben, Verhaltensregeln besprochen und auf Besonderheiten bestimmter Berufe, z.B. Gefahren oder Schutzkleidung am Arbeitsplatz, hingewiesen. Nach dem Praktikum erfolgt eine ausführliche Reflexion. Die Schüler erstellen eine Praktikumsmappe und präsentieren „ihren Beruf“ und den Praktikumsbetrieb im Plenum. Zudem dokumentieren die Schüler ihren individuellen Berufsfindungsprozess mit Hilfe des Berufswahlpasses. Hier werden alle Informationen, Zertifikate oder Ergebnisse gesammelt 

Die Schüler des 8. Jahrgangs der Haupt- und Realschule arbeiten mit der Online-Anwendung Check-U der Bundesagentur für Arbeit. Hier erhalten die Schüler einen ersten Eindruck über Ihre kognitiven Fähigkeiten und Fertigkeiten. Nach der Auswertung der Tests werden ihnen Berufsvorschläge gemacht, welche sie dann auf der Berufsmesse in der Aula unserer Schule (siehe Berufsweltorientierung) näher kennenlernen können. 

5.2 Betriebs- und Praxistage (H4)

5.2.1 Praktika 

Um den Schülern der Hauptschule möglichst vielfältige Kontakte zur Berufswelt und Einblicke zu ermöglichen, sind in der H 8 zwei Praktika vorgesehen. Ein einwöchiges Schnupperpraktikum wird unmittelbar nach den Herbstferien, ein weiteres sofort nach den Osterferien für zwei Wochen abgeleistet. 

In der H 9 ist ein zweiwöchiges Praktikum zu Beginn des neuen Schuljahres vorgesehen. In der Realschule wird ebenfalls ein zwei Wochen andauerndes Praktikum absolviert, dieses findet unmittelbar vor den Osterferien statt.  

Sowohl in der Hauptschule als auch in der Realschule werden die Schüler in regelmäßigen Abständen von Lehrkräften an ihrem Arbeitsplatz besucht und betreut. Eine intensive Vor- und Nachbereitung des Praktikums ist inbegriffen (siehe 5.1). Außerdem findet ein Informations- und Erfahrungsaustausch über die Praktikanten mit den Praktikumsbetreuern/-betreuerinnen im Betrieb statt. 

5.2.2 Praxistage am Berufsbildungszentrum Diepholz 

Bezüglich der Praxistage kooperiert die Haupt- und Realschule Twistringen mit dem Berufsbildungszentrum Diepholz. Im ersten Halbjahr des Schuljahres fahren unsere Schüler der Jahrgangstufe 9 der Hauptschule einmal pro Woche nach Sulingen (Außenstelle des BBZ) und lernen im praxisorientierten Unterricht verschiedene Berufsfelder (u.a. Metall- und Elektrotechnik, Einzelhandel/Wirtschaft) kennen. Die Schüler erhalten in ihrem Findungsprozess einen ersten Eindruck und erkennen, welche Fähigkeiten und Fertigkeiten im jeweiligen Berufsfeld gefragt sind. 

5.2.3 Betriebserkundungen und Kooperationen 

Des Weiteren werden immer wieder Betriebserkundungen mit den Schülern durchgeführt, um praxisnahe Vorstellungen über das Aufgabenfeld eines Unternehmens, verschiedene Berufsfelder und dessen Anforderungen zu bekommen 

In diesem Zusammenhang kooperieren wir als Schule mit den hiesigen Unternehmen Gemüse Meyer und Best3 Geflügelernährung aus Twistringen. Neben der Möglichkeit, praxisnahe Einblicke in die Arbeitswelt und diverse Ausbildungsberufe zu erhalten, erfolgt zudem eine systematische Verzahnung der Betriebserkundungen vor Ort mit zentralen Unterrichtsinhalten aus den Fächern Wirtschaft, Technik sowie Gesundheit und Soziales. Auch in höheren Klassenstufen werden Vertreter aus den beiden Unternehmen in die Schule eingeladen, um die Schüler praxisorientiert an die Themen heranzuführen und die Expertise der Unternehmensvertreter zu nutzen. Unterstützt werden diese Workshops von dem Projekt Zukunft der Universität Vechta. 

5.2.4 Zukunftstag 

Der „Zukunftstag für Mädchen und Jungen“ bietet den Schülern der Klassen 5 bis 8 der Haupt- und Realschule Twistringen die Möglichkeit, erste Kontakte zur Berufswelt aufzunehmen und praktische Erfahrungen zu sammeln.  

5.3 Berufsinformation / individuelle Berufsberatung

5.3.1 Besuch des Berufsinformationszentrums (BIZ) in Vechta (H2/H5) 

In Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit besucht jeder Schüler das Berufsinformationszentrum in Vechta. Für beide Schulformen ist dies vorgesehen, für die Hauptschüler der 8. Klasse und die Realschüler der 9. Klasse. Dort lernen die Schüler selbstständig aus dem Internet Informationen zur Berufswelt zu finden. Begleitet wird dieses Projekt durch die jeweiligen Klassenlehrer/-innen und dem Berufsberater der Bundesagentur Nienburg/Verden Herrn Segelhorst. 

5.3.2 Schulinterne Berufsmesse – Berufsweltorientierung (H5) 

Über die Koordinierungsstelle für Berufsorientierung (KoBo) haben wir in Zusammenarbeit mit dem Bildungswerk Niedersächsischer Wirtschaft (BNW) die Möglichkeit, eine eigene Berufsmesse in der Aula des Schulzentrums anzubieten. Hiesige Unternehmen stellen den Schülern des 8. Jahrgangs Ausbildungsberufe verschiedenster Berufsfelder praxisorientiert vor. 

5.3.3 Besuch der Berufsinformationsbörse im BBZ Diepholz (H5) 

Die Schüler des 10. Jahrgangs (bei Bedarf) und die 9. Hauptschulklassen nehmen an der Berufsbildungsmesse im Berufsbildungszentrum Dr. Jürgen Ulderup in Diepholz teil. Während dieser Veranstaltung kann sich jeder Schüler einen Überblick über Ausbildungs-, Studien- und Weiterbildungsmöglichkeiten verschaffen. Im Unterricht wird der Besuch der Berufsmesse vorbereitet, indem Inhalte der Messezeitung besprochen und Erkundungsaufträge erteilt werden, damit eine Auseinandersetzung mit den angebotenen Informationen stattfindet. Anschließend werden die gesammelten Informationen im Unterricht ausgewertet.  

5.3.4 Besuch der Berufsinformationsbörse in der BBS Syke (H5) 

Jeder Schüler der Realschule im Jahrgang 9 und der Hauptschule im Jahrgang 8 besucht die Berufsinformationsbörse in Syke, um sich Informationen über Ausbildungsmöglichkeiten, Anforderungen und Aufgabengebiete von Berufen einzuholen. Der direkte Kontakt mit Firmen bietet den Schülern die Chance, Antworten auf berufliche und persönliche Fragen zu finden. Auch dieser Besuch wird im Unterricht vor- und nachbereitet.  

5.3.5  Agentur für Arbeit (H5) 

Für konkrete Fragen zu schulischen oder betrieblichen Ausbildungswegen steht zweimal im Monat der Berufsberater der Bundesagentur für Arbeit, Herr Segelhorst zur Verfügung. Zunächst stellt sich der Berufsberater jeder Klasse (ab Jahrgang 8) vor, um den ersten Kontakt aufzunehmen. Anschließend vereinbaren einzelne Schüler Sprechstundenzeiten mit Herrn Segelhorst, um individuell auf das Anliegen der Schüler eingehen und beruflich beratend tätig werden zu können. Außerdem ist er an den Elternsprechnachmittagen in der Schule und bietet den Eltern die Möglichkeit, Probleme bei der Berufswahl zu klären.  

5.4 Bewerbungstraining

Im Jump Modul SELF-Marketing erhalten unsere Schüler wertvolle Anregungen für ihre Bewerbungen und Vorstellungsgespräche von einem schulexternen Bewerbungstrainer. Kofinanzierer und Veranstaltungsort dieses Moduls ist die Kreissparkasse Twistringen (H7). 

Außerdem bieten wir den Schülern ein Bewerbungstraining und einen auf die Arbeitswelt zugeschnittenen „KNIGGE Kurs“ der AOK an. Die Schüler lernen richtige Verhaltensweisen gegenüber Vorgesetzten in einem Bewerbungsgespräch oder während der Ausbildung.  

6. Übersicht zum jahrgangsbezogenen Ablauf der Berufsorientierung 

H1: Reflexion der Fähigkeiten, Fertigkeiten und Interessen; H2: Abgleich der Fähigkeiten und Fertigkeiten mit den Anforderungen von Berufen bzw. Studiengängen; H3: Nutzung der Kenntnisse bezüglich der regionalen und überregionalen Wirtschaftsraumes; H4: Auswertung praktischer Erfahrungen; H5: Nutzung von Angeboten zur Information, Beratung bzw. Unterstützung; H6:
Planung der Berufs- bzw. Studienwahlentscheidung; H7: Qualifizierte Bewerbung

H1: Reflexion der Fähigkeiten, Fertigkeiten und Interessen; H2: Abgleich der Fähigkeiten und Fertigkeiten mit den Anforderungen von Berufen bzw. Studiengängen; H3: Nutzung der Kenntnisse bezüglich der regionalen und überregionalen Wirtschaftsraumes; H4: Auswertung praktischer Erfahrungen; H5: Nutzung von Angeboten zur Information, Beratung bzw. Unterstützung; H6:
Planung der Berufs- bzw. Studienwahlentscheidung; H7: Qualifizierte Bewerbung

7. Schlussbemerkung 

Durch die enge Kooperation zwischen Schule, Schulsozialarbeit und Berufsberatung stellt unsere Schule seinen Schülern klare Entscheidungshilfen bei der Wahl des Berufsfeldes bzw. des Ausbildungsberufes bereit. Die Schüler erkennen, welche Berufswege je nach Schulabschluss möglich sind, um in die Berufswelt eintreten zu können. Außerdem lernen sie durch theoretisches Fachwissen und praktische Erfahrungen die Berufswelt kennen und werden optimal auf ihre berufliche Laufbahn vorbereitet. Dadurch wird die Haupt- und Realschule Twistringen ihrem Leitbild Wir sind eine Schulgemeinschaft, die junge Menschen bestmöglich auf ihr Leben vorbereiten will“ gerecht. 

 


Sehr geehrte Damen und Herren,

wie Sie der lokalen Presse vielleicht schon entnommen haben, findet die diesjährige Diepholzer Berufsmesse als innovatives Format einer virtuellen Onlinemesse statt. Die physische Messe am 05. und 06. Juni musste aufgrund der COVID19 Pandemie zum Schutz aller Beteiligten abgesagt werden.

Aber der Reihe nach:

Das bereits fertiggestellte aktuelle Messemagazin, im Zuge der physischen Messe, liegt glücklicherweise vor und wir stellen es jeder Schülerin und jedem Schüler gerne zur Verfügung. Dafür möchten wir Sie bitten, dass Sie uns eine kurze Info zukommen lassen, wie viele Messemagazine Sie gerne hätten. Wir lassen Ihnen diese dann schnellstmöglich zukommen. Zusätzlich steht das Magazin auch digital auf unserer Webseite www.diepholzer-berufsmesse.de als e-Paper und zum Download bereit.

Nun stecken wir mitten in der Planung für die erste interaktive und virtuelle Onlineausgabe der Diepholzer Berufsmesse. Wir möchten auch in diesen Zeiten ein Forum bieten, welches Schüler/innen und potentielle Ausbildungsstellen zusammenführt. Erste Firmen konnten als Aussteller gewonnen werden und mit weiteren Interessenten stehen wir in Kontakt.

Die Messe findet vom 06. – 08. Juli live und dann weitere 10 Tage re-live statt.

Neben dem Besuch von virtuellen Messeständen (z. B.: Abruf von Unternehmensinformationen, Stellenausschreibungen, Live-Kommunikation in Form von Messenger-Chats oder Video-Chats) können die Teilnehmer in einem Auditorium Live-Vorträge hören.

Am Ende der nächsten Woche werden wir Ihnen weitere Informationen zusenden. Wir hoffen, dass wir Sie jetzt schon neugierig machen konnten und Sie als Schule auch für dieses Format als Partner und Besucher gewinnen können.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen auch jetzt schon gerne zur Verfügung.

Bitte kontaktieren Sie uns unter:

Tel: 05441/5939773
oder per Mail: onlinemesse@diepholzer-berufsmesse.de

Ihr Team der Diepholzer Berufsmesse

Maik Schwenker und Matthias Schepers




Gemeinsame Projekte der Haupt- und Realschule Twistringen und BEST 3

Im Rahmen der KURSZukunft-Projekte wurde am Mittwoch, den 13.11.2019, der Kooperationsvertrag zwischen der Firma BEST 3 und unserer Schule unterzeichnet. Ebenfalls dabei waren Frau Peukert als Vertreterin des Landkreises sowie Frau Schaffrath und Herr Merschhemke, die KURSZukunft betreuen.

Im Laufe der kommenden Monate haben sowohl Haupt- als auch Realschüler/innen aus den Jahrgangsstufen 8 und 9 die Gelegenheit, das Unternehmen genauer kennen zu lernen. Unterstützt werden sie dabei von Kursen, die Frau Schaffrath mit den Schülerinnen und Schülern vor Ort durchführt. Berufsbilder und Ausbildung sind dabei genauso Thema wie Nachhaltigkeit und Energieversorgung. Wirtschaftslehrer Herr Buchholz betreut die KURSZukunft-Projekte von Seiten der Schule.

Den Anfang machten am Mittwoch Schülerinnen und Schüler aus der 8 aH, die von ihrem Klassenlehrer Herrn Aff begleitet wurden. Herr Bahrs und Herr Fisser von BEST 3 waren beeindruckt, wie gut die Schüler und Schülerinnen vorbereitet waren und freuten sich über die vielen Fragen, die zum Schluss der Veranstaltung an sie gestellt wurden.

Die Kooperation mit Gemüse Meyer, ebenfalls ein KURSZukunft-Projekt, bleibt natürlich weiterhin bestehen. Schulleiterin Frau Formella betont, dass die gute Zusammenarbeit mit Gemüse Meyer Mut gemacht hat für weitere Projekte dieser Art.


Besuch auf dem Fliegerhorst in Diepholz

Im Zuge der Berufsorientierung waren unsere Schülerinnen und Schüler der Klassen 9aR und 9bR am 23. Oktober zu Gast auf dem Fliegerhorst in Diepholz. Hier haben die Neuntklässler einen Einblick in die Ausbildungsmöglichkeiten bei der Bundeswehr erhalten. In kleinen Gruppen wurden verschiedene Berufsfelder der Soldaten und Zivilbeschäftigten (u.a. Fachkraft für Lagerlogistik, Feuerwehr oder Fluggerätemechaniker) erkundet. Die gemachten Erfahrungen können die Schülerinnen und Schüler nun in ihren Berufsfindungsprozess einbeziehen. An dieser Stelle möchten wir uns für einen sehr gut organisierten Tag in Diepholz bedanken.

Foto: Schülerinnen und Schüler der Klassen 9aR/9bR und Herr Buchholz
Foto: Schülerinnen und Schüler der Klassen 9aR/9bR und Herr Buchholz

Kooperationsvertrag mit dem Berufsbildungszentrum Dr. Jürgen Ulderup (BBZ)

Bei einer Zusammenkunft am Berufsbildungszentrum Dr. Jürgen Ulderup (BBZ) in Diepholz wurde ein Kooperationsvertrag zur Berufsorientierung zwischen dem Schulzentrum Twistringen und dem BBZ gezeichnet.

Vor einem Jahr fragte der Koordinator für Berufsorientierung am Schulzentrum Twistringen, Felix Karkowski, beim Leiter der Leitstelle Region des Lernens, Holger Seifert, die Möglichkeit der Praxistage im Zuge der Berufsorientierung am BBZ an. Beide konnten ein Programm ausarbeiten, welches ermöglicht, dass trotz Lehrermangels, für die Schülerinnen und Schüler eine umfangreiche Berufsorientierung seit Anfang des Schuljahres 2019/2020 stattfindet.

Von lks: Holger Seifert, Felix Karkowski, Schulleiterin Schulzentrum Twistringen Andrea Formella, Schulleiterin BBZ Birgitt Kathmann, stellv. Schulleiter BBZ Dennis Blum
Von lks: Holger Seifert, Felix Karkowski, Schulleiterin Schulzentrum Twistringen Andrea Formella, Schulleiterin BBZ Birgitt Kathmann, stellv. Schulleiter BBZ Dennis Blum

Konkret wurde zwischen den Schulen vereinbart, dass die Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs der Hauptschule die Möglichkeit erhalten, einmal in der Woche in drei Unterrichtsstunden, Fachpraxis- und Fachtheorieangebote am Berufs-bildungszentrum Dr. Jürgen Ulderup am Standort Sulingen wahrzunehmen.

Die Schülerinnen und Schüler erhalten hierbei Einblicke in die Bereiche Agrarwirtschaft, Metalltechnik und Holztechnik. Ein besonderes Highlight für die Schülerinnen und Schüler wird die Erkundung der Firma LLOYD Shoes GmbH in Sulingen mit der Vorstellung mehrerer Ausbildungsberufe. Unterstützt wird die Berufsorientierung auch durch den Landkreis Diepholz als Schulträger. Für beide Seiten stellt die Berufsorientierung einen Gewinn dar.

Die Schülerinnen und Schüler erhalten Einblicke in die Berufsfelder und machen praktische Erfahrungen, die zur weiteren Entscheidungsfindung in Richtung Praktikum und Ausbildung beitragen. Im Gegenzug kann die Berufsschule die Schülerinnen und Schüler so bereits an ihr Unterrichtssystem heranführen.