Schulleben

Zwischen Metall sägen und Kräuter pflanzen

Da es im Moment schwer ist, Kontakt zu Jugendlichen in der Berufsorientierung herzustellen, hat sich die Aus- und Fortbildungswerkstatt Bassum einen besonderen Workshop ausgedacht.

  • Besonderer Workshop zeigt den Bau einer Kräuter-Wasser-Treppe.
  • Aus- und Fortbildungswerkstatt will neugierig auf Berufe machen.
  • Weitere Workshops sind geplant
© Kreykenbohm - kreiszeitung.de
© Kreykenbohm – kreiszeitung.de

Bassum – In der Aus- und Fortbildungswerkstatt „taff“ in Bassum hängt der Geruch von Blumenerde in der Luft. An den Tischen mit den Schraubstöcken, wo normalerweise Auszubildende das Feilen und andere handwerkliche Fertigkeiten üben, stehen Schüler der achten und neunten Klassen aus verschiedenen Schulen. Sie setzen behutsam Minze, Thymian, Rosmarin und andere Kräuter in metallene Kästen, die schon mit Erde gefüllt sind.

Diese vier Kästen sind versetzt übereinander gebaut. Verbunden durch ein langes Rohr, das aus dem obersten Kasten emporragt und auf das eine mit Wasser gefüllte PET-Flasche umgedreht gesetzt werden kann. Durch dieses Bewässerungsrohr, in das mehrere Löcher gebohrt wurden, werden die Pflänzchen auf allen Ebenen mit unterschiedlich viel Wasser versorgt. Über dem obersten Pflanzenkübel ist ein Dach angebracht, durch das verdunstetes Wasser aufgefangen werden soll.

Kräuter-Wasser-Treppe lautet der Name des Projekts, das die Ausbildungswerkstatt zum ersten Mal für Schüler im Berufsorientierungsjahr anbietet. „Durch Corona war es uns nicht möglich, mit künftigen Auszubildenden an den Schulen in Kontakt zu treten“, schildert Derya Vurgun, Netzwerkkoordinatorin von „taff – technische ausbildung für fachkräfte“. So kam die Idee auf, stattdessen im Haus einen Workshop zu veranstalten, der mehrere Berufsfelder in sich vereint, um die Schüler darauf neugierig zu machen.

Verschiedene Fertigkeiten sind gefragt

Denn, um die Kräuter-Wasser-Treppe konstruieren zu können, braucht man Fertigkeiten aus verschiedenen Berufsfeldern. „Wir decken Konstruktion, Metallbau sowie Garten- und Landschaftsbau ab“, erklärt Ausbildungsleiter Markus Tönjes. „Die Kästen haben wir geliefert bekommen. Aber die Schüler mussten selbstständig Arbeitspläne erstellen, Eisen zusägen, unterschiedlich große Löcher bohren, Gewinde zuschneiden, mit Silikon abdichten und montieren.“

Insgesamt vier Tage haben die jungen Teilnehmer jeweils von 8 bis 16 Uhr fleißig gewerkelt – in den Osterferien wohlgemerkt. Am letzten Tag kommen die Pflanzen dazu, wobei die Schüler darauf achten müssen, welche von ihnen beispielsweise viel Wasser und Licht brauchen – also in die oberste Etage gehören.

Und damit alles perfekt läuft, ist sogar ein echter Fachmann dabei, nämlich Rainer Ostmann vom gleichnamigen Gartencenter, das unter anderem eine Filiale in Stuhr betreibt. Er hat nicht nur die Erde und die Kräuter mitgebracht, sondern auch viele interessante Informationen für die Jugendlichen. „Ich erkläre, was die Pflanzen brauchen und, dass gute Erde für sie genauso wichtig ist, wie für uns eine gesunde Ernährung.“

Teilnehmer haben viel Spaß

Ein Projekt wie die Kräuter-Wasser-Treppe hat er auch noch nicht zu Gesicht bekommen, findet die Idee aber „cool“ und fragt gleich mal nach, ob er ein solches Objekt in einer seiner Filialen ausstellen darf. Von seinen Schülern an diesem Tag ist er sehr angetan. „Alle sind gut dabei, hören zu und haben auch keine Hemmungen, sich die Hände dreckig zu machen“, lobt Ostmann.

Und ordentlich sind sie. Auf den Tischen und dem Boden hat sich die Blumenerde munter verteilt. Immer wieder greifen die neun Jugendlichen zu Besen und Handfeger und kehren sie sorgsam zusammen. Auch das ist etwas, was sie jetzt schon mal lernen können, findet Tönjes: den Arbeitsplatz sauber zu halten.

Aurelian Jeske ist einer von ihnen, der besonders umsichtig die Erde zusammenkehrt. Denn er ist mit der Begrünung seiner Treppe schon fertig. „Das Projekt hat mir viel Spaß gemacht und war eine tolle Abwechslung in den Ferien“, sagt der 13-Jährige. „Außerdem habe ich mehrere Berufe näher kennengelernt.“ Was er einmal werden möchte, weiß er noch nicht genau, aber „auf jeden Fall was mit Handwerk oder Technik“.

Auch Pit Luckas hat der Workshop gefallen. „Ich fand es sehr interessant, mit Metall zu arbeiten und habe viel über den Umgang damit gelernt.“ Weiß er schon, welchen Beruf er mal ergreifen will? „Auf jeden Fall nicht ins Büro“, stellt Pit klar.

Lernen vom Fachmann: Rainer Ostmann erklärt, worauf die Schüler achten müssen. - kreiszeitung.de
Lernen vom Fachmann: Rainer Ostmann erklärt, worauf die Schüler achten müssen. – kreiszeitung.de

Eine gelungene Premiere

Ausbildungsleiter Tönjes ist begeistert von seinen Schützlingen. „Sie haben voll mitgezogen – obwohl sie ja eigentlich Ferien haben und da auch was anderes machen könnten. Neben den handwerklichen Tätigkeiten wird auch über Nachhaltigkeit gesprochen. Hier steht beispielsweise Wasser im Zentrum, der wichtigste Rohstoff von allen.“ Die Kräuter-Wasser-Treppen dürfen die Teilnehmer mit nach Hause nehmen. „Das ist wichtig“, findet Tönjes. Dann haben die Schüler etwas, was sie mit eigenen Händen gebaut haben.

Für die Ausbildungswerkstatt war der Workshop eine Premiere, verrät Vurgun lächelnd. „Und sie ist gelungen.“ Zuvor hatte „taff“ Kontakt zu den Schulen in verschiedenen Kommunen wie Bassum, Sulingen, Syke und Twistringen aufgenommen und vorgefühlt, ob Interesse besteht. Die positive Resonanz bestärkt das Ausbildungsnetzwerk, den Workshop noch mal anzubieten.

Quelle: kreiszeitung.de


Berufsorientierung – Mit Ruhe zum Ziel

In der Aus- und Fortbildungswerkstatt in Bassum haben in der ersten Ferienwoche neun Jugendliche eine Kräuter-Wasser-Treppe gebaut. Das Taff-Netzwerk hat das Projekt im Zuge der Berufsorientierung angeboten.

Die Wahl des Berufs ist gar nicht so einfach. Immerhin gibt es massenweise unterschiedliche Professionen, da fällt es ganz schön schwer, den richtigen für sich herauszusuchen. Das haben auch die Schulen vor Jahrzehnten erkannt und bieten in den höheren Klassen Berufsorientierung an. Auch die Aus- und Fortbildungswerkstatt vom Taff-Netzwerk in Bassum hat nun ein Projekt entwickelt, um Schülerinnen und Schülern handwerkliche Berufe näherzubringen und so bei der Orientierung zu helfen.

Die letzten Arbeiten stehen für Philip noch an, dann ist seine Kräuter-Wasser-Treppe so gut wie fertig. (Michael Galian
Die letzten Arbeiten stehen für Philip noch an, dann ist seine Kräuter-Wasser-Treppe so gut wie fertig. (Michael Galian)

An diesem Tag in der ersten Ferienwoche sind insgesamt neun Schüler in den Räumen in der Industriestraße 16. Sie stehen an den Werktischen, vor ihnen steht das Projekt, weswegen sie hier sind: eine Kräuter-Wasser-Treppe aus Edelstahl. Einen Kasten mussten die Schüler selbst fertigen. Dazu gehören unter anderem Zuschneiden, Bohren und bei Fehlern eben das Korrigieren. „Es sind ein paar Aufgaben zu erledigen“, sagt Ausbildungsleiter Markus Tönjes. Am Ende sollen die insgesamt vier Kästen versetzt übereinander angebracht werden. Mit einem Rohr mit Löchern und mit einer Wasserflasche bestückt ist die Wasserversorgung der Kräuter sichergestellt.

Philip sitzt derweil an seiner letzten Etage. „Ich habe gerade die Muttern festgeschraubt“, erzählt er. Wenn das geschafft ist, fehlt fast nur noch das Rohr – und natürlich die Erde mit den Kräutern. Aber die kommt einen Tag später. Ein wenig handwerklich arbeiten könne er zwar, „aber mit Metall habe ich vorher noch nie zu tun gehabt“, gibt der 16-Jährige zu. Ihm gefällt es vor allem, dass er viel selbst machen kann. „Das macht echt Spaß“, sagt er und widmet sich wieder seinem Projekt.

Ausbildungsleiter Markus Tönjes schaut bei Pit noch mal genauer hin. Selbst die Dachkonstruktion aus dem 3D-Drucker passt perfekt in den Kasten. (Michael Galian)
Ausbildungsleiter Markus Tönjes schaut bei Pit noch mal genauer hin. Selbst die Dachkonstruktion aus dem 3D-Drucker passt perfekt in den Kasten. (Michael Galian)

Tönjes freut sich, schließlich sind die Jugendlichen alle freiwillig in ihrer ersten Ferienwoche in die Werkstatt gekommen. Nachdem zu Beginn ein wenig Theorie anstand und viel über Wasser als Ressource vermittelt wurde („Das ist keine Selbstverständlichkeit“) ging es an das Anfertigen der ersten Teile. Der Vorteil für die Schüler der achten und neunten Klassen ist es, mal in technische Berufe reinschnuppern zu können. Für Taff springen dabei womöglich neue Auszubildende für die Mitgliedsunternehmen heraus, denn „unsere Berufsbilder sind bei diesem Projekt abgebildet“, erzählt Derya Vurgun vom Netzwerk. Geplant sind, dass maximal 22 Jugendliche an diesen Workshops teilnehmen können. „Die Abstände können wir hier einhalten“, betont sie. So sei es auch mit Corona möglich, an den Workshops teilzunehmen und zu schauen: Ist das etwas für mich?

Pit scheint es jedenfalls zu gefallen. Er bearbeitet gerade das Rohr für seine Kräuter-Wasser-Treppe, da fehlen nur noch die Löcher, damit das Wasser die Pflanzen auch erreicht. Die Etagen sind schon fertig und gerade. Tönjes schaut noch mal drüber, aber alles ist in Ordnung. „Wir wurden von der Schule gefragt, ob wir Interesse hätten“, erzählt der Realschüler. Einen Tag später kommt ein Garten- und Landschaftsbauer, um mit den Jugendlichen die Treppen zu befüllen und bepflanzen. Was Pit gerne in seiner Treppe haben will, das weiß er aber noch nicht. Tönjes schätzt, dass acht bis zwölf Kräuter dort Platz finden sollten.

Mit einer Dachkonstruktion aus dem 3D-Drucker und einer Folie wird auf der obersten Etage noch das Kondenswasser abgefangen. „Es wird ein geschlossener Kreislauf“, sagt er. Die Kräuter-Wasser-Treppe könnte im Zimmer, auf dem Balkon oder der Terrasse stehen. „Das Material ist langlebig und ist nicht in drei Jahren verrostet.“

Der nächste Workshop startet am 31. Mai und findet an sieben Nachmittagen statt. Weitere Infos gibt es per E-Mail an: info@taff-netzwerk.de.

Zur Sache

Das Taff-Netzwerk

Die Aus- und Fortbildungswerkstatt wurde im Jahr 2018 in Bassum gegründet und ist eine Initiative von regionalen handwerklichen Firmen. Ziel ist es, den Fachkräftemangel zu verringern. Taff koordiniert dabei die Ausbildungen der Jugendlichen in den Mitgliedsunternehmen. Im Trainingszentrum an der Industriestraße werden die Auszubildenden an rund 120 bis 150 Tagen betreut. Der Vorteil für die Schüler ist, dass sie ohne Druck lernen und Fehler machen können. Der Vorteil für die Unternehmen ist, dass ihre Auszubildenden vor Ort auf dem neuesten Stand der Technik lernen.

Von: Tobias Denne

Quelle: weser-kurier.de

 


Digitalpakt: Schulzentrum braucht 26 Smart-Boards

Twistringen – „Es wäre schön und unser großer Wunsch, dass wir bis zum Sommer 2021 über die notwendige Ausstattung im Rahmen des Digitalpakts verfügen“, sagt Andrea Formella, Rektorin der Twistringer Haupt- und Realschule. Für das Schulzentrum liegen knapp 220 000  Euro im Fördertopf.

Viel Arbeit: Katja Runge-Lorenz, Ines Ozegowski, Andrea Formella (v.l.). | Bildquelle: Theo Wilke - kreiszeitung.de
Viel Arbeit: Katja Runge-Lorenz, Ines Ozegowski, Andrea Formella (v.l.). | Bildquelle: Theo Wilke – kreiszeitung.de

Garantieren könne dies aber heute niemand, äußern Ines Ozegowski vom Schulleitungsteam und Medienbeauftragte Katja Runge-Lorenz. Denn die Umsetzung sei abhängig von der Corona-Entwicklung. Allerdings, so Runge-Lorenz weiter, sei allen inzwischen wohl klar geworden, dass die digitale Ausstattung der Schulen aufgrund der Pandemie noch dringlicher sei. Die Lehrkräfte setzten sich massiv dafür ein. Nur, selbst Schulungen und Fortbildungen seien in Zeiten von Corona kaum möglich.

Seit zwei Jahren am Schulzentrum tätig, ist Runge-Lorenz für den Medienbereich, die Umsetzung des Digitalpakts und Datenschutz zuständig.

Der Medienentwicklungsplan erleichtert die für alle Beteiligten transparente Projektplanung und Umsetzung. Der Plan ist eine wichtige Voraussetzung für die Beantragung von Mitteln aus dem Digitalpakt. Und der orientiert sich am Medienbildungskonzept der Schule, erklärt die Mathe- und Physiklehrerin. Darin müsse der Bedarf aufgelistet und ausführlich begründet sein.

„Das Ganze geht nicht so schnell, wie sich Außenstehende das vielleicht vorstellen“, sagt Ines Ozegowski. Wenn das Land Fördermittel beschließe, dann heiße das noch lange nicht, dass das Geld gleich bei der Schule ankomme. Und Schulleiterin Formella: „Das Geld fließt zögerlich, und das liegt nicht an der Schule.“ Im Übrigen sei der Digitalpakt auch längerfristig angelegt.

Im ersten Schritt gibt es laut Runge-Lorenz Fördermittel für die Ausstattung der Schule, für eine bessere Internetverbindung, für Wlan und Lan, für Boards (Ersatz für die alte Schultafel) und Zusatzgeräte. Formella: „Wir haben bislang vier Boards, die der Landkreis bezahlt hat. Wenn diese gleichzeitig benutzt werden, ist unser System schon überlastet.“

Im zweiten Schritt sieht der Digitalpakt die personell notwendige Unterstützung durch den Schulträger, den Landkreis, vor. Seit Langem fordere man einen ausreichenden Internetanschluss. „Da hat sich bisher nicht viel bewegt“, meint Andrea Formella. Und ein besseres Breitbandangebot beziehungsweise das neue Glasfaserkabel würde durch den Digitalpakt nicht gefördert.

Wenn die Vorgaben im Rahmen des Medienentwicklungsplans erfüllt sind, gibt es grünes Licht für die Schule. Bis Jahresende erwartet man an der Feldstraße das Okay des Schulträgers.

Für jeden Unterrichts- und jeden Fachraum wünsche sich die Schule ein Board, dazu Dokumentenkameras für die Arbeitsplätze sowie die nötige Software für die Lehrkräfte, erläutert Katja Runge-Lorenz. „Das Ganze steht und fällt aber mit einer professionellen Unterstützung durch den Schulträger“, so die Medienbeauftragte.

Von Theo Wilke

Quelle: kreiszeitung.de


RealCare Elternprogramm

Die Klasse 7bH absolvierte im Rahmen des Biologieunterrichts vom 28.10 – 01. 11. 2019 bei ihrer Klassenlehrerin Frau Bastin, das Projekt „RealCare Elternprogramm“.

Dabei handelt es sich um ein Präventivprogramm, das Jugendliche motiviert, sich mit den Verantwortlichkeiten von Elternschaft zu befassen.

Unsere Sozialarbeiterin Frau Schortje betreute und unterstützte die Jugendlichen in dieser spannenden Phase ebenfalls. In 2er-Teams haben die Jugendlichen persönliche Erfahrungen als Eltern mit dem computergesteuerten „RealCare Baby“ gesammelt. Sie erlebten den Alltag mit einem eigenen „Baby“, denn sie waren ganz allein Tag und Nacht für ihr „Baby“ verantwortlich.

Das „Baby“ simulierte einen realistischen Tagesablauf mit den Bedürfnissen echter Säuglinge. Die Jugendlichen mussten herausfinden, ob ihr „Baby“ z.B. gefüttert, auf dem Arm gewogen werden wollte oder eine frische Windel brauchte.


Weihnachtsbasar 29.11.2019 um 15 Uhr

Angefertigt von Hauke Bruns 10aR
Angefertigt von Hauke Bruns 10aR

Weihnachtsbasar 29.11.2019 um 15 Uhr

Hi, ich bin Kathrin, ich gehe im Moment in die 10. Klasse der Realschule. Ich habe für unseren diesjährigen Weihnachtsbasar ein Plakat gestaltet. Die Skizze habe ich zu Hause gemacht und anschließend mit Farben im WPK Kunst ausgestaltet. Ich habe mich schon immer gerne mit Kunst beschäftigt, deswegen hat mir das Gestalten des Plakates auch großen Spaß gemacht.

Ich wünsche Ihnen eine schöne Zeit bei unserem Weihnachtsbasar!

Hey, ich bin Ewa und gehe in die 10. Klasse der Realschule. Im WPK Kunst habe ich ein Bild für unseren Weihnachtsbasar gestaltet. Der Umgang mit den Farben war erst ungewohnt, fiel mir aber bald immer leichter und schließlich hat es sehr viel Spaß gemacht.

Ich hoffe, ihr besucht unseren Weihnachtsbasar und habt eine schöne Zeit!


Mehr Lehrkräfte – neue Projekte

Twistringen – Von Theo Wilke. Mehr Informatik-Plätze im Wahlpflichtkurs, verstärkte Berufsorientierung, zusätzliche Lehrkräfte und neue Projekte: Die Twistringer Haupt- und Realschule ist nach Angaben von Rektorin Andrea Formella „auf einem guten Weg“, was die Vorbereitung der Schüler auf den späteren Beruf angeht. Was in den vergangenen zwei Jahren aufgebaut worden sei, trage jetzt erste Früchte. Was Formella auch sehr freut: „Gottseidank haben wir unsere Schulsozialkraft Verena Schortje behalten.“

Andrea Formella, Rektorin der Haupt- und Realschule, sieht die Einrichtung auf einem guten Weg. Foto: Wilke
Andrea Formella, Rektorin der Haupt- und Realschule, sieht die Einrichtung auf einem guten Weg. Foto: Wilke

Das für die nahe Zukunft wohl größte schulbauliche Projekt beschäftigt nicht nur die Schulleitung. Ab 2020 soll die Einrichtung des Landkreises um einen Komplex aus vier verzahnten Häusern erweitert werden (wir berichteten). Die Rektorin sieht da noch einen ganz spannenden Entwicklungsprozess auf Schüler- und Lehrerschaft zukommen.

Es gebe in diesem Schuljahr einige Neuerungen, dadurch habe sich die Schule besser aufstellen können. „Diesmal läuft das deutlich besser. Wir freuen uns sehr darüber“, betont Rektorin Formella.

Rund 430 Schüler und 34  Lehrkräfte hat das Schulzentrum an der Feldstraße. Unterstützung gibt es von fünf Förderschullehrern aus Syke mit unterschiedlicher Stundenzahl. Schließlich gehöre auch eine Kooperationsklasse der Syker Hacheschule zur Haupt- und Realschule. „Wir sind schon gefragt worden, ob wir diese Klasse am Schuljahresende mit entlassen. Es sind sieben Schüler in einer achten Klasse. Das machen wir natürlich gerne. Keine Frage“, sagt Formella.

Im Kollegium gibt wieder einen Referendar, der Erdkunde und Mathe unterrichtet. Schließlich sind vier Lehrkräfte vom Gymnasium in Bruchhausen-Vilsen an das Twistringer Schulzentrum abgeordnet. „Alle haben sich supergut und schnell eingeführt“, lobt Ines Ozegowski, Mitglied der Schulleitung.

„Wir werden noch mehr mit regionalen Firmen zusammenarbeiten“, betont Ozegowski. Von Vorteil sei dabei, dass ehemalige Schüler inzwischen in zahlreichen Twistringer Betrieben beschäftigt und damit wichtige Unterstützer bei der Praktikums- und Ausbildungsplatzsuche seien. Froh ist die Schulleitung, der auch Andreas Deters angehört, über Christian und Marta Wiese, die sich als Ansprechpartner der GUT, der Gemeinschaft der Unternehmen in Twistringen, sehr engagieren.

Jeden Mittwoch werden zum Beispiel Neuntklässler der Hauptschule zum Praxistag des Berufsbildungszentrums nach Sulingen gefahren, damit sie sich in verschiedenen Berufsfeldern umschauen können. Ab Mitte September ist eine Praktikumszeit vorgesehen. Um die Berufsorientierung kümmert sich Fachlehrer Felix Karkowski. Sogar „Wirtschafts-Knigge“ wird den Zehntklässlern der Haupt- und Realschule von der AOK aus angeboten. Die Schulungen seien auf das erste Halbjahr begrenzt worden, damit sich die Jugendlichen im Frühjahr 2020 auf ihre Abschlussprüfungen vorbereiten könnten, so Andrea Formella weiter.

Das Interesse an Informatik, an Computerarbeit, ist groß in der Schülerschaft und neben Betriebserkundungen, Berufsbörse und Praktika wichtig für die Berufsorientierung. Die Schule hat diesmal pro Jahrgangsstufe zwei Kurse angeboten. „So konnten wir erstmals jeden Schülerwunsch erfüllen“, freut sich Ines Ozegowski. Und Andrea Formella: „Das ist der Tatsache geschuldet, dass sich bei uns Lehrkräfte freiwillig fortgebildet haben.“ Für die Informatik sind die Kolleginnen Silke Wedekind und Katja Runge-Lorenz zuständig.

Für Ende November steht das Weihnachtsschulprojekt im Kalender. Ingo Müller von der Polizei wird auch in diesem Schuljahr die Sechstklässler im Rahmen der Aktion „Wir sind stark“ schulen. Lehrerin Kim Julia Vetter ist ausgebildete Sanitäterin. Sie wird Jungen und Mädchen zu Schulsanitätern ausbilden. In der letzten Oktoberwoche werden Siebtklässler der Hauptschule ihre Erfahrungen mit Babysimulatoren sammeln. Sozialkraft Verena Schortje betreut die Jugendlichen. Im November steht der Vorlesewettbewerb der sechsten Klassen für den Kreisentscheid an. In Planung ist noch eine großes Spieleturnier. Die neuen fünften Klassen lernen Teamfähigkeit an einem Tag in Jugendhaus. Vor den Osterferien fahren erstmalig alle zehnten Klassen zu einer Bildungs- und Abschlusswoche nach Berlin.

Quelle: Kreiszeitung.de

Das Beste kommt zum Schluss

Verabschiedungsfeier der Haupt- und Realschule Twistringen | TWISTRINGEN – Von Sabine Nölker. „Wie auch immer sich eurer weiterer Lebensweg gestaltet: Heute habt ihr einen Meilenstein mit eurem Abschluss erreicht.“ So endete die Rede von Andrea Formella, Schulleiterin der Haupt- und Realschule. In einer Feierstunde verabschiedeten die Schulleitung und die Lehrkräfte ihre Schülerinnen und Schüler am Freitagvormittag in der Aula der Schule. Großen Beifall erhielten dabei die Musikbeiträge.

Luna Müller und Krystian Stachnik wurden von Andrea Formella für ihr besonderes Engagement ausgezeichnet. | Foto: Kreiszeitung.de
Luna Müller und Krystian Stachnik wurden von Andrea Formella für ihr besonderes Engagement ausgezeichnet. | Foto: Kreiszeitung.de

Mit einem ökumenischen Gottesdienst wurde dieser für die jungen Damen und Herren so wichtige Tag in der Martin-Luther-Kirche eingeläutet. Die Feierstunde startete Jannick Kunst an der E-Gitarre mit dem Song „Jannicks Tune“. Es folgte Serife Rohe mit „Bluesly“, bei der es einige der Gäste spontan von den Stühlen riss.

Quelle: Kreiszeitung.de

Betriebserkundung bei Gemüse Meyer

Kurz vor den Sommerferien erkundeten die beiden achten Klassen aus dem Realschulzweig das Twistringer Unternehmen Gemüse Meyer. Im Fokus des jeweils eintägigen Programms standen neben der Berufsorientierung die betrieblichen Grundfunktionen Beschaffung, Produktion und Absatz aus dem Unterricht im Fach Wirtschaft.

Bei Temperaturen von ca. -22° C erhielten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, Einblicke in eines der größten und modernsten Tiefkühllager Deutschlands zu erhalten.

Spieleturnier der HRS Twistringen 2019

Wie in jedem Jahr wurde auch 2019 ein Spieleturnier an der HRS Twistringen durchgeführt. Für die fünften Klassen stand Völkerball auf dem Programm, die sechsten Klassen spielten Brennball, die siebten Klassen Hallenhockey, die achten Klassen Basketball und die zehnten Klassen ermittelten ihren Champion im Volleyball.

Die neunten Klassen ermitteln erst nach den Osterferien ihre Sieger im Badminton und Fußball.

Das Spieleturnier stellt immer ein Highlight im Schulalltag dar und wird jedes Mal mit großer Begeisterung von den Schülern angenommen. Im Vordergrund stehen der Spaß und das Einbeziehen aller Schüler, aber auch der Wettkampfcharakter kommt nicht zu kurz, denn jede Klasse möchte natürlich bestmöglich abschneiden.
Am Ende der Wettbewerbe erhalten alle Klassen Urkunden. Aus den einzelnen Wettbewerben gingen folgenden Klassen als Sieger hervor.

Zehntklässler nutzen das Angebot der Werkhalle in Twistringen

Twistringen – Für die Zehntklässlerinnen Serafine und Luna stand am Freitagmorgen der Besuch der Werkhalle 51 auf dem Stundenplan. Gemeinsam mit Schulleiterin Andrea Formella und der Lehrerin Ines Ozegowski sowie 65 Mitschülern waren sie der Einladung zum ersten Talenttag an der Bremer Straße gefolgt. Die Jugendlichen konnten sich über sieben Ausbildungsbesuche informieren.

Luna probiert sich am Stand von Plöger Bau. Sie soll aus einer Schieferplatte ein Herz fertigen. | Foto: Kreiszeitung - Nölker
Luna probiert sich am Stand von Plöger Bau. Sie soll aus einer Schieferplatte ein Herz fertigen. | Foto: Kreiszeitung – Nölker

Vorgestellt wurden Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik, Gärtner im Garten- und Landschaftsbau, Möbeltischler, Maler, Maurer, Zimmermann sowie Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik.

Aussteller Christian Wiese begrüßte die Schüler und forderte sie auf, Fragen zu stellen. „Habt keine Hemmungen. Guckt euch alles an, probiert alles aus und fragt uns, wenn ihr Fragen habt.“

Luna und Serafine begaben sich zunächst an den Stand des Malerbetriebs L&R aus Bassum. „Eigentlich möchte ich Chemielaborantin werden“, gestand Luna. Sie wolle aber auch sehen, was ihr das Handwerk bietet. „Einige Berufe sind durchaus interessant, und außerdem sucht das Handwerk immer Azubis.“ Serafine möchte sich eher in Richtung Gesundheit orientieren. „Die Arbeit mit Menschen mit Behinderung oder Arzthelferin sind ganz interessante Berufe“, so die 17-Jährige. „Aber ich könnte mir auch einen Beruf wie Malerin oder Anlagenmechanikerin für Sanitär-, Heizung- und Klimatechnik vorstellen“. Wie gut, dass mit dem Malereibetrieb L&R eine Fachfirma vor Ort war. Die Auszubildende Svenja Steinhagen konnte den beiden jungen Frauen auch gleich die Vorzüge ihres Berufs vorstellen. „Er ist abwechslungsreich, macht Spaß und wir haben ständig Kontakt zu Menschen.“ Dies bestätigte ihr Chef René Lewa. „Ein Maler streicht oder tapeziert nicht nur Wände. Er lackiert, verwendet viele spezielle Techniken und verlegt Fußböden.“

Weitere Vorteile: Man habe das ganze Jahr über zu tun und nach der erfolgreichen Ausbildung können Interessierte gleich die Meisterschule besuchen.

Für Lewa steht die handwerkliche Begabung von Bewerbern im Vordergrund. Interessierte können sich sowohl mit einem Hauptschul-, als auch mit einem Realschulabschluss bewerben.

Ein Stand weiter vermittelte Jan-Philipp Meyer, Geschäftsführer von Turner, einer Gruppe den Beruf des Gärtners für Garten- und Landschaftsbau. Derzeit würden viele Mädchen diesen Beruf wählen, die im Anschluss studieren möchten, so seine Beobachtung. „Das empfehlen wir auch in unserem Job. Erst Ausbildung, dann Studium. Das kommt bei den späteren Arbeitgebern gut an.“

Auch die weiteren Stände in der Werkhalle 51 waren gut besucht. Vor allem die, bei denen die Jugendlichen aktiv werden konnten.

Quelle: Kreiszeitung.de


Twistringer GUT spendet Spielekisten für die Pause

VON THEO WILKE | Twistringen – Sieben Spielekisten für die neuen fünften und sechsten Klassen der Twistringer Haupt- und Realschule hat die Gemeinschaft der Unternehmen in Twistringen (GUT) über den Schulförderkreis gespendet. Das Spielmaterial für die Pausen draußen bleibt den Schülern im Klassenverband, bis sie die Schule verlassen.

Begehrt sind vor allem Bälle, auch für den Basketballplatz vor der Schule. Bei der Übergabe vor Kurzem im Forum bedankte sich Schulrektorin Andrea Formella für die tatkräftige Unterstützung bei Vorstandssprecher Christian Wiese und Peter Warneke von der GUT sowie Gaby Löhmann vom Förderverein.

Fotoquelle: Kreiszeitung.de | Sieben Spielekisten spendet die Twistringer GUT dem Schulzentrum. Foto: Wilke
Fotoquelle: Kreiszeitung.de | Sieben Spielekisten spendet die Twistringer GUT dem Schulzentrum. Foto: Wilke

„Wir wollen einen dauerhaften Kontakt zu euch und der Schule“, betonte Christian Wiese. Schließlich seien die Jungen und Mädchen die „Kollegen von morgen, und ihr beginnt vielleicht später in unseren Betrieben eine Ausbildung“.

Ines Ozegowski von der Schulleitung erklärte den Fünft- und Sechstklässlern bei der Übergabe an die Klassensprecher, dass die Kisten nicht prall gefüllt seien. Sie könnten von den Klassen weiter bestückt werden. Nun müssten sich jeweils zwei Schüler bereit erklären, die Verantwortung für die Kisten und die Ausleihe zu übernehmen.

Gaby Löhmann schilderte, dass der Förderkreis 2018 kein Geld für die Spielekisten zur Verfügung hatte. Deshalb wurde beim GUTStammtisch in der Schule die Unternehmerschaft um eine Spende gebeten.

Spontan sagte Christian Wiese eine Kiste zu, weitere Firmeninhaber folgten. Ozegowski und Löhmann hoffen, dass sich nach den Sommerferien Unterstützer für die neuen fünften und sechsten Klassen finden.

Quelle: Kreiszeitung


Gemüse Meyer unterzeichnet Lernpartnerschaft mit Twistringer Schulzentrum

26.11.2018 Twistringen – Von Theo Wilke. Die ersten 16  Realschüler aus Twistringen sitzen am Montagmorgen im Rahmen der Initiative KURS-Zukunft beim Auftakt-Workshop im Unternehmen Gemüse Meyer in Binghausen. Sie erfahren etwas über Betriebsabläufe, Ausbildungschancen und viel über Nachhaltigkeit. Es sind 15-Jährige, die von ihrer beruflichen Zukunft noch kaum eine Vorstellung haben.

Währenddessen wird zwischen der Firma, der Schulleitung, dem Landkreis sowie Projekt-Koordinatorin Verena Beck von der Uni Vechta die erste Twistringer Vereinbarung für eine langfristige Kooperation unterzeichnet.

Fotoquelle: Kreiszeitung.de | Wilke | Lernpartnerschaft besiegelt (v.l.): Verena Beck, Wolfram van Lessen, Andrea Formella und Laurenz Meyer.
Fotoquelle: Kreiszeitung.de | Wilke | Lernpartnerschaft besiegelt (v.l.): Verena Beck, Wolfram van Lessen, Andrea Formella und Laurenz Meyer.

 Quelle: kreiszeitung.de


Berufsbörse im Schulzentrum hilft Jugendlichen und Firmen

19.11.2018 – Twistringen – Von Theo Wilke. Ein moderner grüner Schlepper zum Anfassen von Landmaschinen Schröder steht vor der Aula. In der Haupt- und Realschule läuft seit gestern die zweitägige Berufsbörse mit 13 beteiligten Unternehmen für 67 Achtklässler.

„Wir haben einen spannenden Beruf. Nach der Ausbildung stehen viele Wege offen“, wirbt Schröders Werkstattleiter Michael Döpkens um Nachwuchs. Noch gebe es keine Probleme, es werde aber schwieriger, junge Menschen zu begeistern – obwohl das Handwerk wieder stärker im Trend liege als Abitur und Studium.

Fotoquelle: Kreiszeitung.de | Wilke | Schauen bei Gemüse Meyer über die Schulter (stehend v.r.): Felix Karkowski, Ines Ozegowski und Andrea Formella, davor Sonja Schlake (r.) und Anna-Lena Meyer.
Fotoquelle: Kreiszeitung.de | Wilke | Schauen bei Gemüse Meyer über die Schulter (stehend v.r.): Felix Karkowski, Ines Ozegowski und Andrea Formella, davor Sonja Schlake (r.) und Anna-Lena Meyer.

Fotoquelle: Kreiszeitung.de | Wilke | Kevin Kunst (r.) und Jonas Schütte (am Fahrerhaus) haben für die Berufsbörse einen Schlepper zum Anfassen mitgebracht.
Fotoquelle: Kreiszeitung.de | Wilke | Kevin Kunst (r.) und Jonas Schütte (am Fahrerhaus) haben für die Berufsbörse einen Schlepper zum Anfassen mitgebracht.

Quelle: kreiszeitung.de


Twistringer GUT-Stammtisch in der Haupt- und Realschule

17.10.2018 – Twistringen – Von Sabine Nölker. „Wir bilden diejenigen aus, die Sie später beschäftigen“, erklärte Andrea Formella am Dienstagabend beim 35. Stammtisch der Gemeinschaft der Unternehmen in Twistringen (GUT). Die Leiterin der Haupt- und Realschule gab gemeinsam mit Ines Ozegowski und Felix Karkowski einen Einblick in das Schulleben. Vorab zeigte Unternehmens- und Personalberater Reinhard Vossmann auf, was bei einer Unternehmensnachfolge zu beachten ist.

Fotoquelle: Kreiszeitung.de | Wilke
Fotoquelle: Kreiszeitung.de | Wilke

 

Quelle: kreiszeitung.de


Drei neue Lehrkräfte

Im Schulzentrum werden Fachräume saniert / Endlich wieder eine Sozialpädagogin

06.10.2018 – Twistringen – Von Theo Wilke. Nach den Herbstferien werden die sanierten Fachräume im Erdgeschoss wieder zur Verfügung stehen. Seit Mitte August gibt es an der Twistringer Haupt- und Realschule mit Verena Schortje eine neue Sozialpädagogin. Zwei von drei ausgeschriebenen Stellen für Lehrkräfte sind bereits besetzt, …


Projekte an Twistringer Haupt- und Realschule fördern Schüler

20.04.2018 – Twistringen – Von Theo Wilke. Spannende Experimente im Schülerlabor der Oldenburger Universität erleben im Frühjahr Achtklässler des Twistringer Schulzentrums. Ältere Jahrgänge besuchen die Berufsbörse in Syke und informieren sich im Vechtaer Infozentrum. Fünftklässler reisen im April für ein pädagogisches Programm nach Bad Essen. Der Ursprung des Schüleraustauschs mit dem französischen Bonnétable liegt im Schulzentrum und wird stetig gepflegt.

Berufsorientierung: Achtklässler der Realschule experimentieren im Schülerlabor der Oldenburger Uni.
Berufsorientierung: Achtklässler der Realschule experimentieren im Schülerlabor der Oldenburger Uni.

„Da läuft eine ganze Menge an unserer Schule“, betont Andrea Formella. Beispielhaft nennt die Schulleiterin auch Kunstprojekte, Begabtenförderung, Schulband und das Präventionsprojekt „Wir sind stark“ im Herbst mit Polizist Ingo Müller sowie die Klassenfahrten für den zehnten Jahrgang an der Haupt- und Realschule. Zum Schuljahresende klärt die Polizei mit ihrem Überschlagmobil über Verkehrssicherheit und Unfallfolgen auf. Großen Anteil an der Umsetzung verschiedener Projekte hatten laut Schulleitung der Förderkreis mit engagierten Eltern.

Berufsberatung und -orientierung sind eindeutig Schwerpunkte an der Feldstraße. Dazu zählt Ende April auch der Info-Truck „Let’s Benz“. Dieses Angebot läuft seit fünf Jahren erfolgreich. In den vergangenen drei Jahren seien mehrere Jugendliche nach dem Besuch des Benz-Trucks als Auszubildende von Mercedes übernommen worden. Weil die Schüler über das nötige Wissen verfügten. Einmal sogar sechs Schüler aus einer Klasse, betont Ines Ozegowski vom Schulleitungsteam.

Zwei Schüler hätten sogar ein Auslandspraktikum in Sevilla (Spanien) erhalten. „Wir sind an unserer Schule mit Fachlehrern, Unterrichtsmaterial und Räumen gut aufgestellt“, freuen sich Ozegowski und Formella.

Entgegen unserer Berichterstattung vom März, heißt es ausdrücklich, seien im laufenden Schuljahr sehr wohl an der Twistringer Haupt- und Realschule präventive und integrative Projekte sowie Benefizaktivitäten gelaufen. Etwa der Weihnachtsmarkt zugunsten der Tafel, der Judo-Sportabteilung und der Schule. Da hätten die Schüler den Erfolg ihrer gemeinsamen Leistung gespürt und ein Gemeinschaftsgefühl entwickelt, so Andrea Formella. Die Schule habe viel über den normalen Unterricht hinaus geschafft. Trotz Grippewelle, Unterrichts- und Lehrerausfall in den vergangenen Wochen und Monaten – und trotz unbesetzter Schulsozialarbeiterstelle, verdeutlicht Ines Ozegowski.

Im Herbst werden erneut Firmen in die Schule kommen, um Jugendliche bei der praktischen Berufsweltorientierung an Stationen in der Aula zu unterstützen. Dabei entdecken die Schüler ihre Neigungen und erfahren, welche beruflichen Kompetenzen sie benötigen. Quelle: kreiszeitung.de


Haupt- und Realschule erhält von der GUT Twistringen 1000 Bücher

19.01.2018 -Twistringen – Von Sabine Nölker. „Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die gewaltigste“, sagt Heinrich Heine. Lesen bildet, heißt es im Volksmund. Und so war es schon lange ein Anliegen der Schulleitung der Haupt- und Realschule, den Schülern eine kleine Bibliothek einzurichten. Gemeinsam mit der Gemeinschaft der Unternehmen in Twistringen (GUT) und dem Förderkreis der Schule ist dieser Traum nun einen Schritt näher gerückt. Quelle: kreiszeitung.de